Die Lingener Tagespost
schrieb am Dienstag, den 29. April 2008:

 

Zweigeschossige Eingangshalle ist Kernstück
Großzügige Aufenthaltszonen sind Treffpunkte für Besucher, Patienten und Mitarbeiter - Wirtschaftliche Arbeitsabläufe

 

LINGEN. Am heutigen Dienstag (29. April) ist es soweit: der Neubau des St. Bonifatius-Hospitals wird durch den Bischof von Osnabrück, Dr. Franz-Josef Bode, feierlich eingeweiht. Damit ist nach weniger als drei Jahren Bau­zeit der größte und wichtigste Abschnitt dieses Bau­vor­habens abgeschlossen und kann mit Leben erfüllt werden.

Kernstück des von der Braunschweiger Architek­ten­gruppe Schweitzer + Partner geplanten Neubaus ist die helle, zweigeschossige Eingangshalle. Sie unterstreicht den offenen und einladend freundlichen Charakter dieses modernen Krankenhauses durch ihre trans­pa­ren­ten Fassaden und den tageshellen Innenraum.


Im Erdgeschoss der Eingangshalle finden Besucher und Patienten zunächst die Information. Außerdem bie­ten hier mehrere Ladengeschäfte sowie eine Cafe­te­ria ihre Dienste an.
Großzügige Aufenthaltszonen - Treffpunkte für Besucher, Patienten und Mitarbeiter - machen diesen Bereich zu einem Ort, an dem man sich gerne aufhält. Im Ober­ge­schoss der Halle sind eine Notfallpraxis, eine Orthopä­die­werk­statt sowie die Caritas-Sozialstation über offene Galerien erreichbar.
Seit dem ersten Spatenstich im August 2005 hat sich aber auch hinter den Kulissen viel getan: Der Neubau wurde so geplant, dass sich sowohl für Besucher als auch für Patienten und Personal die Wege verkürzen.
Nach Auskunft der Architekten liegt hierin die besondere Stärke des Planungsbüros Schweitzer + Partner: Alle Gebäude wurden so gestaltet, dass besonders wirt­schaft­liche Arbeitsabläufe und damit ein kosten­gün­sti­ger Betrieb des Krankenhauses möglich sind.


So werden zum Beispiel die Besucher aus der Ein­gangs­halle über die Aufzüge direkt in die Bettentrakte der Häuser A und C geleitet. Der Besuchsverkehr und der stationäre Krankenhausbetrieb verlaufen deshalb praktisch kreuzungsfrei.
In dem U-förmigen Neubau (Haus G), der direkt an Haus A angebunden ist, wurde eine so genannte „elektive Patientenaufnahme" eingerichtet. Hier werden Patienten empfangen, deren Aufenthalt im Krankenhaus geplant und angemeldet wurde. Damit wird eine Über­schnei­dung mit den Aufgaben der Notfallaufnahme vermieden - Wartezeiten verkürzen sich.
Auch ein Zentrum für Ambulantes Operieren ist im Erd­geschoss dieses Neubaus untergebracht. In den übri­gen drei Etagen finden sich großzügige und licht­durch­flutete Bettenzimmer.

An das Wohlbefinden von Patienten, Besuchern und Mit­arbeitern wurde auch bei der Gestaltung der Außen­an­lagen gedacht, die bei gutem Wetter zu kleinen Rund­gängen oder lauschigen Aufenthalten einladen.


Besucher können jetzt direkt mit dem Auto vorfahren oder in der unter dem Vorplatz und den Neubauten gelegenen Tiefgarage (245 Plätze) parken. Ein gläserner Aufzug führt aus der Garage direkt in die Eingangs­halle.
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Als nächste Schritte sollen das Bettenhaus C-Ost er­wei­tert, die Not- und Unfallaufnahme verlegt und wei­te­re Operationssäle gebaut werden.
Besucher und Patienten erwartet nach Abschluss der Baumaßnahmen eine einheitliche Außenansicht, die mit den bereits bestehenden, zum Teil denkmalgeschützten Gebäuden harmoniert.

 

 

Lingener Tagespost 04/2008

 

 

 

Psalm 23 schwebt über dem Wasserspiegel

Kernstück der Außenanlagen ist ein Wasserlauf - Räumlichkeiten in der Eingangshalle übersichtlich angeordnet

 

Lingen. Klar und übersichtlich sind die Räumlichkeiten in der neuen Eingangshalle angeordnet.

Beim Betreten der Eingangshalle wird der Patient oder Gast am offen gestalteten Empfangsbereich begrüßt. Daran schließt sich an der rechten Seite der Zugang zum ambulanten OP-Zentrum an. Zum Verweilen lädt das Besuchercafé „Feinsinn" mit Zugang zum Innenhof ein.
Im Erdgeschoss links des Eingangs haben die Mit­arbeiter der Seelsorge ihr Domizil bezogen. Es schließt sich das Büro der „Christlichen Kranken­haus­hilfe" sowie die Räume der Poststelle, ein Kiosk sowie die Patientenbücherei an.
Im Dienste der Patienten haben das Sanitätshaus Lilli Lorenz und der Salon „Haut und Haar" ihre Geschäfts­räume eingerichtet.
Das Obergeschoss ist bequem per Fahrstuhl zu erreichen. Rechts vom Eingang ist dort die Ortho­pä­die­technik Seidel angesiedelt.
Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich die Geschäftsräume der Caritas Sozialstation Lingen.

Die ambulante Notfallpraxis schließt sich an. Die nie­dergelassenen Ärzte in Lingen bieten dort ihre Hilfe an. Die medizinische Kooperation mit dem St. Boni­fatius-Hospital stellt eine gelungene Verbindung zwischen ambulantem und stationären Bereich zur optimalen Versorgung der Bevölkerung dar. 

Die Neugestaltung der Freiflächen im Zuge der Er­weiterung des Krankenhauses bot die große Chance, nicht nur die Eingangssituation und die Aufent­halts­möglichkeiten für die Patienten und die Besucher zu gestalten, sondern diese im Gesamt­kon­text der Freiflächen der Stadt Lingen einzubinden.


 
Ein Kernstück ist sicherlich der Wasserlauf. Ein bron­ze­ner Schriftzug aus Psalm 23 schwebt scheinbar über dem Wasserspiegel.
An der Westseite ist der Patientengarten angelegt worden. Bequeme Bänke am Rand und in der Grund­fläche laden zum blickgeschützten Aufenthalt in­mitten von duftenden Blüten ein.

Presseberichte

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