Klinik-Umzug im Mai 2012

 

 

Zweite öffentliche Baustellen-Visite der neuen Capio Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg

 

rg  Dannenberg. Der Umzug aus dem alten Krankenhausgebäude in Dannenberg nebenan in die neue Capio Elbe-Jeetzel-Klinik soll aller Voraussicht nach im Mai nächsten Jahres vollzogen werden. Diese Antwort haben Christian Merhof, Projektleiter bei der Architektengruppe Schweitzer und Partner, sowie Bauleiter Thorsten Brabandt während der zweiten öffentlichen Baustellenvisite auf Nachfrage geliefert.

Der erste Bauabschnitt werde wahrscheinlich schon im Oktober dieses Jahres fertiggestellt sein. Der Klinikumzug müsse aber in einem Zuge erfolgen.

 

Fast 40 Interessierte, davon knapp die Hälfte Beschäftigte der EJK, hatten die angebotene Gelegenheit genutzt, um sich vom Baufortschritt des neuen Krankenhauses selber vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Auf Fragen der Besucher blieben die Baufachleute so gut wie keine Antwort schuldig.

 

Auch wenn die zeitliche Verzögerung durch den langen Winter bei den Rohbauarbeiten nach und nach verkürzt wurde, »so ganz aufholen lässt sich das natürlich nicht mehr. Durch Parallelarbeiten von Fußbodenverlegern und Malern kann der Arbeitsfluss aber komprimiert werden», verdeutlichte Brabandt.

 

Die neue Capio Elbe-Jeetzel-Klinik hat eine Nutzfläche von 14944 m2, auf denen 126 Pflege- und Intensiv-Betten untergebracht werden. Geplante Kos-ten: 37,9 Mio. Euro. Das Gebäude umfasst drei Etagen. Und im Kellergeschoss werden die Versorgungseinrichtungen untergebracht. Im Erdgeschoss sind Operationsräume, der Kreissaal, die Intensivstation sowie Röntgen-, CT- und MRT-Räume im Endausbau. Ferner gibt es dort die Cafeteria, die Ärztebüros und Verwaltungsräume. Im ers-ten Stock befindet sich der komplette Pflegebereich, in dem die klassische Stationstrennung zwischen Innerer Medzin und Chirurgie aus Gründen der Flexibilität aufgegeben wird. Es gibt ausschließlich Zwei-Bett-Patientenzimmer mit über 30 m2 und einem Sanitärbereich von 4 m2. »Das entspricht einer Fünf-Sterne-Unterbringung», scherzte ein Mediziner, um den hohen Komfort der Zimmer zu verdeutlichen. Im zweiten Obergeschoss ist Platz für Praxen von Fachärzten, die dort eng mit der EJK zusammenarbeiten wollen. Erste Flächen sind dort vermietet, aber es gibt noch freien Platz, wobei die Mieter die Raumaufteilung selber festlegen können, schilderte Architekt Merhof. Die Klinik werde vom Technik- gebäude nebenan per Gasheizung mit Wärme versorgt, wobei ein Wärmerückgewinnungs- system greife. Im Nebengebäude werde auch die moderne Lüftungstechnik untergebracht. Merhof stellte klar, dass der alte Krankenhaus-Komplex nahezu komplett abgerissen werde, sodass die Zufahrt zur neuen Klinik von der Hermann-Löns-Straße erfolgen werde. Auch an ausreichend Parkplätze für Beschäftigte und Besucher von Patienten sei gedacht.

 

Weswegen wirbt die Architektengruppe damit, dass es sich bei der neuen EJK um die modernste Klinik in ganz Niedersachsen handelt, wollte ein Besucher wissen. Dazu Architekt Merhof: »Das hier verwirklichte Konzept des Gesundheitszentrums mit den Praxen von niedergelassenen Ärzten im selben Haus ist bisher lange von der Kassenärztlichen Vereinigung abgelehnt worden. In Dannenberg wird dieses neue Kooperation nun erstmals praktiziert.» Zudem sei die Raumgestaltung ganz eng an die Arbeitsabläufe in der Klinik ausgerichtet worden, um kurze Wege zu schaffen. Letztlich entspreche die gebäudetechnische Ausstattung dem aktuellen Stand der Technik. Im Vergleich zu anderen Klinik-Konzernen plane »Capio sehr hochwertig», betonte Merhof.

 

Bild: Bei der zweiten öffentlichen Baustellen- visite der neuen Capio Elbe-Jeetzel-Klinik erläuterten Projektleiter Christian Merhof (links) und Bauleiter Thorsten Brabandt Einzelheiten über den Verlauf der Bauarbeiten und das Klinikkonzept.

Aufn.: A. Schmidt

 

Elbe-Jeetzel-Zeitung 06/2011

 

 

 

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