Mediclin-Seniorenresidenz Bad Münder

 

 

Zur Eröffnung viele strahlende Gesichter

 

jhr  Eine Feier mit vielen geladenen Gästen, aber auch mit Bewohnern und Mitarbeitern: Gestern eröffnete die Mediclin-Seniorenresidenz Bad Münder ihr neues Domizil und damit gleichzeitig das erste eigene Gebäude.

Bislang war die Seniorenresidenz in den Klinikkomplex integriert – mit dem Neubau entstand eine Einrichtung, die voll auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt ist. Herzstück sind die zwei Wohngruppen für an Demenz erkrankte Menschen im Erdgeschoss mit freiem Zugang zu einem eigenen Gartenbereich. Die Kapazität des Neubaus beträgt 62 Betten, ein Schwerpunkt liegt in der gerontopsychiatrischen Pflege.

 

4,2 Millionen Euro hat sich Mediclin die Erweiterung am Standort Bad Münder kosten lassen – bei der Eröffnungsfeier bedankte sich Bürgermeisterin Silvia Nieber für die Investition, die deutlich zeige, dass am Gesundheitsstandort Bad Münder dem demografischen Wandel Rechnung getragen werde. Sie bedankte sich im Namen von Rat und Verwaltung beim Unternehmen, das den Mut zur Investition gehabt habe.

 

Landrat Rüdiger Butte erinnerte an den Tag der Grundsteinlegung, den 22. Juli 2010 – in kurzer Zeit sei „eine Perle“ entstanden. Er wies in einem Grußwort darauf hin, dass der Landkreis – was die Bevölkerungsstruktur angehe – ein sehr alter Landkreis sei. Allerdings sei die „weiße Industrie“ gut aufgestellt. Auch den Schwerpunkt Demenz machte er zum Thema: „Ich glaube, dass das Potenzial für diese Ausrichtung noch viel größer ist, als viele derzeit noch glauben.“ In diesem Zusammenhang forderte er auch bessere finanzielle Rahmenbedingungen für Angehörige der Pflegeberufe: „Es kann nicht sein, dass am Fließband mehr verdient wird als in den Pflegeberufen.“

 

Mediclin-Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Wandschneider freute sich mit Einrichtungsleiter Sven-Uwe Gau sichtlich über die begeisterten Gesichter der Gäste. Gau wies darauf hin, dass durch das große Engagement der Mitarbeiter der Umzug der Senioreneinrichtung nahezu problemlos verlaufen sei („Ohne sie würden wir nicht stehen, wo wir jetzt stehen“). Wandschneider betonte, dass Mediclin mit dem eigenständigen Gebäude der Seniorenresidenz Neuland betrete – wichtiger als das neue Haus und die neuen Zimmer sei jedoch, dass die Bewohner durch die Wärme der Mitarbeiter ein neues Zuhause fänden. Dass das im Neubau der Fall ist, unterstrich Bernd Petermann als Vertreter des Seniorenbeirates in besonderer Form: Er überbrachte Glückwünsche in Gedichtform.

 

Bild: Dr. Ulrich Wandschneider (v.r.), Silvia Nieber, Sven-Uwe Gau, Rüdiger Butte und Manfred Hof (Mediclin) beim Rundgang durch den neu angelegten Garten.

Neue Deister-Zeitung 09/2011

 

 

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