Mehr Aufenthalts-Qualität

 

Kürzere wege und sinnvolle Umstrukturierung

 

Detmold. (cd). Elf hausinterne Umzüge hat das Klinikum Lippe-Detmold zu verzeichnen, dazu kommt der aufwändige Transport der Dermatologischen Abteilung vom Klinikum Lemgo nach Detmold. Nach etwa 13 Monaten Bauzeit für vier Geschosse ist der Nordflügel nun fertiggestellt worden.

Freundlich helle Farben, große Fenster und breit angelegte, geräumige Zimmer hält der neue Nordflügel des Klinikum Detmold für seine Patienten bereit. Durch eine klare Trennung der ambulanten und stationären Wegeführung wird das Krankenhaus unter Bauleitung der Architektengruppe "Schweitzer+Partner" aus Braunschweig übersichtlich geordnet. Kurze Wege und eine sinnvolle Schaffung von neuen Erschließungskernen waren Ziele der Umstrukturierung.

33 Betten gibt es pro Station, darunter acht Drei-Bett-Zimmer, drei Zwei-Bett-Zimmer und drei Einzelzimmer. Jedes dieser Zimmer ist ausgestattet mit einer Nass-Zelle: WC, Handwaschbecken und Dusche. Das Besondere: Jeder Patient hat einen eigenen kleinen Fernseher und kann außerdem über Kopfhörer Musik hören.

 

"Die Räume haben schon eine wesentlich schönere Aufenthalts-Qualität", meint Christoph Potthast, Architekt des Klinikum Lippe-Detmold. Auf den einzelnen Etagen befinden sich zudem Teeküchen und Aufenthaltsräume. Die Fenster sind deckenhoch, an der Aussenfassade gibt es kompletten Sonnenschutz, der sich aus jedem Zimmer separat herunter fahren lässt.

 

Bei hoher Windstärke werden die Jalousien automatisch hochgefahren. Als Sichtschutz sind flächendeckende Plissee-Vorhänge geplant. "Wenn wir uns gestört fühlen, machen wir abends die Gardinen zu", sagt eine patientin aus dem ersten Obergeschoss (Gynäkologie).

"Es ist prima hier. Wir werden gut bedient und gut gepflegt und wenn wir schellen, ist sofort einer da", äußert sich die 78-Jährige zum neuen Ambiente. "Die Patienten sind hier sehr zufrieden", beobachtet Gesundheits- und Krankenpflegerin Brigitte Salten, "die Räume sind ja auch geräumiger."

 

Abgesehen von der stilvollen Atmosphäre im neuen Krankenhausflügel und den nach Bereichen gegliederten Stationen soll ausserdem der Parkplatz an der Sofienstraße bis Mai fertiggestellt werden.

 

"Es hat immer mal wieder Schwierigkeiten gegeben wie auf jedem Bau, aber insgesamt ist das eine gute Sache geworden", freut sich Architekt Christoph Potthast. Trotz Einschränkungen wie Lärmbelästigung durch die Baustelle zeigt sich auch Carsten Bartels, technischer Leiter der Klinikum Lippe GmbH, zufrieden: "Der Bau hat uns ein ganzes Stück näher an das Ziel gebracht, die Wege im Klinikum drastisch zu verkürzen."

Lippische Landeszeitung 03/2009

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