Baubeginn schon nach den Ferien

 

Evangelisches Krankenhaus: Preisträger des Architektenwettbewerbs stehen fest

 

OLDENBURG/am. Schon im August nächsten Jahres sollen die Baukräne auf dem Areal zwischen August- und Marienstraße aufgestellt sein, denn hier entsteht der Neu- bzw. Umbau des Evangelischen Krankenhauses. In dieser Woche wurden die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs vorgestellt. Zwei zweite Plätze und ein dritter wurden vergeben. Gemeinsam haben die Sieger, dass sie sich noch auf Nacharbeitungen einstellen müssen, denn die Ergebnisse seien auf einem hohen Niveau, aber noch nicht perfekt, erklärte Uwe Drost vom wettbewerbsbetreuenden Büro D&K drost consult.

 

Die Architekten hatten sich einer nicht leichten Aufgabe zu stellen, denn das Areal mitten in Oldenburgs Innenstadt auch mit denkmalgeschützen Häusern ist eine schwierige städtebauliche Lage. Teilweise mit Einbindung des alten Bestandes, aber auch mit großen Neubauanteilen lösten die Wettbewerbsteilnehmer die Anforderungen.

 

Im Sommer hatte die Evangelische Krankenhaus Stiftung Oldenburg gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit sowie der Stadt Oldenburg einen europweiten Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Teilgenommen haben 13 Planungsbüros, die sich mit sehr unterschiedlichen Konzepten beteiligten.

 

Es galt zwei bestehende Intensivstationen zu einer interdisziplinären Intensivstation zusammenzulegen, den Zentral- OP zu sanieren und Ideen für die Zukunft des Krankenhauses zu entwickeln. Dabei sollen die Bauarbeiten beim laufenden Betrieb stattfinden, eine Anbindung an das Parkhaus, dass an der Stelle der alten Feuerwache entstehen soll, musste berücksichtigt und ein Hubschrauberlandeplatz eingeplant werden. Außerdem wünschten sich die Auslober des Wettbewerbs eine architektonisch ansprechende Lösung mit einem repräsentativen Eingang zum Krankenhaus.

 

Die Entwürfe der Firma Schweitzer und Partner aus Braunschweig und von Henke + Partner aus Hamburg wurden jeweils mit dem zweiten Platz ausgezeichnet, die Architektengruppe TMK architekten ingenieure aus Düsseldorf errangen den dritten Preis. Die Entwürfe habe eines gemeinsam: Der Eingang wird danach an der Marienstraße liegen, mit Zufahrt über die Auguststraße.

 

Insgesamt rechnet Thomas Kempe, kaufmännischer Vorstand des Ev. Krankenhauses, mit einer Investitionssumme von 160 bis 180 Millionen Euro. Bis Februar wollen sich die Fachleute mit den Überarbeitungen beschäftigen, so Baurat Dr. Frank-Egon Pantel. Dann soll die endgültige Entscheidung fallen.

Mittwochs Zeitung Oldenburg 12/2009

[zum Projekt]

 

 

 

 

 

 

Zwei zweite Plätze und einen dritten vergab die Jury beim Architektenwettbewerb für die Weiterentwicklung des Evangelischen Krankenhauses.

Die Entwürfe können in der Fachhochschule an der Ofener Straße 16-19 besichtigt werden. Nachbessern müssen (v.l.):

die Architekten André Stossun, Volker Kölsch (beide Firma Schweitzer) und die Architekten Dino Henke und Michael Droppelmann (beide Firma Henke + Partner), bis im Februar die endgültige Entscheidung gefällt wird.

Foto: A. Michaeli

 

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