Es ist gerichtet

 

Neubau der Familienklinik in Detmold schreitet mit großen Schritten voran

 

von Sven Koch

 

 

An ihrer neuen Familienklinik hat die Klinikum Lippe GmbH Richtfest gefeiert. Geplant ist, dass der etwa 24 Millionen Euro teure Bau im ersten Quartal 2011 in Betrieb genommen werden kann.

 

 

Detmold. Mehr als 20 000 Kubikmeter Erdreich wurden bewegt und schon 650 Tonnen Stahl und 6000 Tonnen Beton verbaut – die Rahmendaten, mit denen der Rohbau der neuen Familienklinik am Detmolder Klinikum aufwartet, beeindrucken. Am Mittwoch wurde vor Ort der Richtkranz gesetzt – erst vor einem halben Jahr war der Grundstein gelegt worden. Der ausführende Generalunternehmer Müller Bau – ein lippisches Unternehmen – und Architekt Jürgen Welp von Schweitzer + Partner kommen gut voran.

 

 

Insgesamt soll die neue Klinik Platz für 90 Betten bieten und neben Intensivpflegeplätzen für Kinder und Neugeborene auch einen OP. Im Vordergrund steht bei allem die Aufenthaltsqualität – mit dem Ziel, räumliche Nähe zu den Eltern zu gewährleisten und damit Heilungsprozesse zu beschleunigen. Außerdem gehen in dem Neubau die Abteilungen Gynäkologie und Pädiatrie ineinander über – somit entspricht der Bau laut KLG-Geschäftsführer Peter Schwarze den neuesten gesetzlichen Vorgaben. Zudem werde großes Augenmerk auf die Gestaltung der Innenräume gelegt: Die Familienklinik solle nach einem Farb- und Symbolkonzept arbeiten, das sich durch Natürlichkeit und Geborgenheit auszeichne. Ganze Etagen würden mit Bildern und Objekten nach den Bedürfnissen der Patienten gestaltet: von der grünen Gräserwelt bis hin zur blauen Himmelsetage.

 

Landrat Friedel Heuwinkel betonte aus Anlass des Richtfestes die Besonderheit der Finanzierung des Projektes durch die Gesundheitsstiftung Lippe. Deren Engagement habe sich gelohnt. Das Modell, die Familienklinik komplett zu finanzieren und dann zu einer verbilligten Miete an die Klinikum Lippe GmbH zu verpachten, ermögliche unter anderem, dass Risiko-Entbindungen auch weiterhin in Lippe durchgeführt werden könnten, was ein wichtiger Standortvorteil für den Kreis sei. Dieser habe der Stiftung zur Unterstützung ein zinsloses Darlehen zur Verfügung gestell. Mit einer Besonderheit: Für jeden gestifteten Euro, der demnächst in den Topf einfließe, verzichte der Kreis in gleicher Höhe auf die Rückzahlung des Darlehens. Gründungsstifter sind der Kreis, die Sparkassen Detmold und Lemgo sowie die Lippische Landesbrand-Versicherungsanstalt.

 

Lippische Landeszeitung 12/2009

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Koch

Richtkranz über Klinik-Neubau: Am Detmolder Krankenhaus soll die Familienklinik im ersten Quartal 2011 in Betrieb genommen werden.

 

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