Carl-Thiem-Klinikum, Cottbus - Haus 60

2. Preis

 

Der Grundgedanke des Entwurfskonzepts ist es, das Carl-Thiem-Klinikum als flexibel erweiterbare Gebäudestruktur zu ergänzen.

 

Entsprechend der überregionalen Be­deu­tung des Klinikums berücksichtigt der Ent­wurf in seiner baulichen, funktio­na­len und organisatorischen Ausprägung die An­for­de­rungen, die zukünftig an die Ent­wick­lung eines Groß­klinikums gestellt werden.

 

Der Entwurf nimmt die städtebaulichen Bezüge auf, wobei die vorhandenen Ge­bäude­strukturen interpretiert und weiter­ent­wickelt werden.

 

Dieser Leitlinie folgend wurde kein soli­täres Einzelgebäude vorgeschlagen, sondern zwei sich in die Maßstäblichkeit der bestehenden Kammstruktur ein­ord­nen­de funktional selbst­ständige Teil­gebäude.

 

Der so erzeugte offene Gebäudekomplex beinhaltet neben seiner Erweiterbarkeit die Schaffung neuer Hofsituationen mit der Möglichkeit einer attraktiven Nutzung für Patienten und Personal in Form von Er­leb­nis- und Bewegungsräumen.

 

Eine wichtige Komponente des Entwurfs ist die Neuordnung des Wege- und Er­schlie­ßungssystems.

 

Die bestehende Hauptmagistrale wird in ihrer Funktion gestärkt. Durch ein groß­zügiges Öffnen zum Innenhof verbessert sich zusätzlich die Orientierungs­mög­lich­keit im Gebäude (Außenkontakt).

 

Die Erschließung der neuen Baukörper er­folgt über neu definierte neutrale An­bin­dungen und bietet gleichzeitig die Möglich­keit, konsequent nach stationärer und ambu­lanter Wege­führung zu trennen.


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