Pflege- und Therapiezentrum NürnbergStift

Städtebauliche Einbindung

 

In Fortführung der Einzelbebauung entlang der Veilhofstraße ist der Neubau als deutlich erkennbar eigenständiges Haus für Pflege- und Therapieeinrichtungen konzipiert.

Der über vier Ebenen und Teilkeller ent­wickelte Baukörper öffnet sich U-förmig nach Süden mit folgender Haupt­aus­richtung der Funktionen:

 

  • Dienst-, Funktions- und Nebenräume sowie Vertikalerschließung orientiert nach Norden zur Veilhofstraße 
  • Bewohnerzimmer mit Ausrichtung zu den West- bzw. Ostseiten und damit verbundenem hohen Anteil an Tages­lichtnutzung 
  • Gemeinschafts- und Aufent­halts­bereiche (Gruppenräume der Pflege­stationen, gemeinsame Aufenthalts­zonen sowie Speiseraum, geria­tri­sche Rehabilitation) mit Orientierung nach Süden und Ausblick zum Land­schafts­raum des Wöhrder Sees bzw. dem nach Abriss des Hauses 5 ent­stehenden Freibereich

 

Die derzeit vorhandene Trafostation wird nicht überbaut. Allerdings wird zur Reali­sie­rung einer Gesamtkonzeption der Freiraumplanung eine Verlegung zu Gunsten einer deutlichen fußläufigen Erschließung an dieser Stelle angestrebt.

 

Erschließung

 

Gemäß der Zielvorstellung eines „auto­freien Innenbereichs“ des Sebastian­spitals sind verkehrsmäßige und fuß­läufige Haupt­erschließungen voneinander getrennt:

 

  • Vorfahrt für Krankentransporte, Taxen, Kurzzeitparker über die Verlängerung der Veilhofstraße an der Gebäude-Nordseite auf Ebene des 1. Ober­geschosses mit Zugang über einen vertikalen Erschließungskern mit Aufzügen und Therapietreppe zu allen Ebenen
  • Zugang für Besucher und Mitarbeiter, derzeit von den öffentlichen Verkehrs­mitteln und den Stellplätzen im Innen­bereich des Sebastianspitals, später von der zukünftigen Tiefgarage kom­mend an der südwestlichen Gebäu­de­seite. Über einen öffent­lichen Weg im Erdgeschoss des Hauses, mün­dend im vertikalen Erschließungs­kern, können Besucher und Patienten die oberen Ebenen der Pflege ohne Störung des stationären Betriebs der geriatrischen Rehabilitation er­reichen. Gleichzeitig dient der erd­geschossige Gebäudezugang als Parkausgang für alle gehfähigen, orientierten Bewohner des Hauses.

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